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Online-Trends bei Konsumentenkrediten in Deutschland

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Eine jüngste Studie zeigt, dass die Deutschen bei der Aufnahme von Verbraucherkrediten immer häufiger auf das Internet setzen. Insbesondere die Informationsbeschaffung und Abwicklung über Online-Plattformen erleben einen Aufschwung.
 

Laut einer von der GfK für den Bankenfachverband durchgeführten Studie stieg der Anteil von Online-Ratenkrediten in den letzten zwei Jahren von 21% auf 27%. Vor der Kreditaufnahme suchen nun vermehrt Personen online nach Informationen: Ein Drittel recherchiert auf Bankseiten, während 20% Portale und 10% andere Websites nutzen.

Die Online-Tendenz zeigt sich auch in anderen Finanzbereichen: 27% der Bundesbürger verwenden mittlerweile Bank-Apps, hauptsächlich für Online-Banking, im Vergleich zu 5% vor fünf Jahren. Interessanterweise können sich schon 7% der Konsumenten vorstellen, einen Kredit über das Smartphone aufzunehmen.

Die Hauptverwendung von Ratenkrediten bleibt die Fahrzeugfinanzierung. Ein Drittel finanziert Gebrauchtwagen und ein Viertel Neuwagen. Von allen Ratenkrediten werden etwa 50% direkt bei Banken abgeschlossen, wobei Autohändler bereits für 25% und Einzel- und Versandhandel für 20% verantwortlich sind. Trotz eines leichten Rückgangs in der Kreditaufnahme verglichen mit dem Vorjahr, sind über drei Viertel der Kreditnehmer mit ihrer Finanzierung zufrieden.